St. Anna Apotheke

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Biopharmazie
Eine Heilpflanze stellt sich vor

KERMESBEERE

Die über mannshohe Staude besitzt eine tiefreichende
Pfahlwurzel, die beerenartigen Früchte sind dunkelrot
bis schwarz. Die Fruchttrauben je nach Art aufrecht
stehend oder herabhängend.
Ihr Saft wird zuweilen zum Färben von Weinen
verwendet und daher die Staude in Weinbaugebieten
kultiviert. Bis
zu 10 Beeren werden von Erwachsenen
noch ohne Erbrechen, Schweißausbruch und Durch-
fall ver
tragen.
Für die Homöopathie
sind die im Herbst frisch ausge-
hobenen, ebenfalls giftigen Wurzeln wertvoll. Meine
mehr als zehnjährige Erfahrung mit den Dezimal-
potenzen
D3, D4 und D6: Bei beginnender Erkältung
mit gereiztem Gaumen kann ich zwar den lästigen
Schnupfen
nicht verhindern, Halsbeschwerden
bleiben aber aus. Um eine schulmedizinisch begründ-
bare Wirkung der Alkaloide und der Saponine auszu-
schließen, wechselte ich im Eigenversuch von den
anfänglich
verwendeten Dilutionen zu Kügelchen,
die bei
gleichem Informationsgehalt durch eine auf
ein Hundertstel
verminderte Konzentration keine